Die 7. Hohenseedener Spargelkönigin
Anne I.
im Jerichower Land
Hohenseeden ist bekannt als Spargel- und Pferdedorf.
Mein Name ist Anne Hirth und ich wurde am 07.02.1991 in Burg geboren. Zur Zeit mache ich eine Ausbildung zur Landwirtin in der Agrargenossenschaft Hohenseeden. Dies bereitet mir sehr viel Freude.
Es macht mich stolz für das kleine, aber sehr schöne Dorf werben zu dürfen. Ich freue mich das Amt nun 2 Jahre tragen zu dürfen und Hohenseeden anderen Menschen näher zu bringen. Ich hoffe, dass ich in den kommenden Jahren einige Erfahrungen sammeln kann und viele nette Leute kennen lerne.
Hohenseeden ist ein Dorf mit rund 500 Einwohnern, direkt an der B1 zwischen Burg und Genthin gelegen. Es ist integriert in die Einheitsgemeinde Elbe/Parey. Der Ort liegt auf einer Anhöhe und bietet einen wunderschönen Blick ins Urstromtal der Elbe, wo sich zu allen Jahreszeiten eine aufgeschlossene und gepflegte Landschaft darstellt.
Die Wirtschaftsfläche gliedert sich in 760 ha Wald- und 800 ha Acker- und Wiesenflächen. Die Agrargenossenschaft Hohenseeden bewirtschaftet 1004 ha landwirtschaftliche Nutzfläche. Davon wird auf 110 ha Bleich- und Grünspargel angebaut. Unter anderem baut die Agrargenossenschaft Erdbeeren und Heidelbeeren an.
Ein reges Kultur- und Vereinsleben spiegelt die Lebensfreude der Einwohner wieder. Höhepunkt ist das alljährliche Spargelfest. Dieses findet stets am letzten Samstag im Mai statt. (29.05.2010)
Ein Tourist sollte sich in meiner Region unbedingt die schöne Landschaft anschauen. Im Umland von Hohenseeden befinden sich überall weite Wiesen, Felder, sanfte Hügel und ein ausgebautes Rad- und Wanderwegnetz. Dazu gehört z.B. der 62 km lange Elberadweg. Außerdem zeigen der 46 km lange Flussabschnitt der Elbe mit dem Elbniederungen, das Naturschutzgebiet von Jerichow entlang der alten Elbe bis nach Klitznick, der Elbe-Havel-Kanal und das Elbe-Urstromtal von Parey über Zerben bis nach Hohenwarthe ein faszinierendes Landschaftsbild. Außer den gepflegten Feldern kann man in sich in Hohenseeden die Straße der Romanik betrachten. Unbedingt sollte man in unserem Ort die Bauernscheune und das Eiskaffee direkt an der B1 besuchen. Sehenswert ist im Jerichower Land auch das Wahrzeichen von Genthin, der Wasserturm. Sehr bekannt ist auch der besondere Backsteinbau des Jerichower Klosters.
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